UNSERE MITGLIEDER STELLEN SICH VOR

 

 

 VALENTINO VELASQUEZ  

Nach einem halbjährigen Einsatz im illegalen Flüchtlingscamp von Calais im Norden Frankreichs und den damit verbundenen Erfahrungen, war das Studium für mich keine Option mehr. Das Studium abzubrechen und sich für die Menschen die nicht das Glück haben in Europa geboren worden zu sein einzusetzen, war für mich eine Selbstverständlichkeit. Einige werden mir nun wahrscheinlich eine gewisse Naivität attestieren, einfach so meine sichere Ausbildung aufs Spiel zu setzen.  Doch ich fühle mich gegenüber den Menschen, die ihr Leben für eine würdigere Existenz aufs Spiel setzen, verantwortlich. Um diesen Menschen nachhaltig und sinnvoll zu helfen haben Valentina, David und ich den Verein «Be a Robin» ins Leben gerufen. Seither entwickeln wir uns ständig weiter und dürfen neue Robins in unseren Reihen begrüssen – was ist mit dir?

 VALENTINA BELLO  

Im April 2016 folgte ich meinem guten Freund Valentino ins Flüchtlingscamp nach Calais, im Norden Frankreichs. Ich hatte in anderen Kontexten bereits Freiwilligenarbeit geleistet, was die Flüchtlingskrise in Europa angeht fühlte ich mich bis dahin aber hilflos. Einmal den Schritt gewagt, schien alles ganz einfach und natürlich. Mit Be a Robin wollte ich eine Metapher schaffen, um diese schwierige Aufgabe mit der Europa konfrontiert ist, herunter zu brechen auf die Ebene der Möglichkeiten die wir haben, uns bei dieser Krise aktiv einbringen zu können. Die Erfahrungen im Camp in Calais haben mich unter anderem dazu ermutigt ein Studium in Internationalen Beziehungen an der Universität Genf anzutreten. Seither unterstütze ich von hier aus unsere Robins und kümmere mich um kleinere Projekte, die mir besonders am Herzen liegen oder die individuelle Unterstützung und Förderung von mir bekannten Flüchtenden.

DEBORA SUTER  

Ich lernte Be A Robin über Valentino kennen und schloss mich letzten Winter der Organisation an. Kurz darauf reiste ich zum ersten Mal nach Griechenland. Neben meinem Studium der Geschichte und Germanistik an der Uni Zürich möchte ich mich für Menschen auf der Flucht engagieren. Deshalb werde ich auch diesen kommenden Sommer mit den anderen Robins zusammen nach Griechenland reisen um für die Menschen, die dort gestrandet sind, zu arbeiten.

MERET BALMER  

Nachdem ich in einer provisorischen Flüchtlingsunterkunft in Berlin Freiwilligenarbeit leistete und die Schicksale der Menschen dort kennenlernte, wollte ich bei meiner Rückkehr nach Zürich weiterhin meinen Teil beitragen. Beim Kick Off Event von Be a Robin konkretisierten sich diese Pläne und ich schloss mich der Reise nach Thessaloniki an. Diesen Sommer werde ich mit Debora und Valentino erneut für Be a Robin in Griechenland tätig sein. Ich studiere Ethnologie und Publizistik an der Universität Zürich.  Mein Ziel ist es, nach dem Studium im Ausland für eine Hilfsorganisation zu arbeiten und so meine Leidenschaft zum Beruf zu machen.

JULIA SENN

Ich kam im Oktober 2017 offiziell in den Vorstand von Be a Robin, nachdem ich im Sommer eine der Organisatorin für das Programm von Be a Robin Zürich war. Während den Sommerferien organisierten wir ein vielfältiges Freizeitprogramm für geflüchtete Menschen in Zürich. Mir gefällt an der Arbeit mit Be a Robin, dass ich die Möglichkeit habe unseren Teilnehmern meine Heimatstadt zu zeigen und ihnen so Zugang zum Schweizer Alltag und Kultur zu verschaffen.  Ich studiere Kunstgeschichte und Fotografie an der Uni Zürich. 

LAURA KNEZEVIC

Migration und Integration spielten in meiner Familie schon immer eine grosse Rolle und nach dem die Flüchtlingskrise im Herbst 2015 ihren schlimmsten Punkt erreicht hatte, empfand ich es als meine Pflicht, Menschen in Zürich die Hand zu reichen. Ich will ihnen helfen, sich integrieren zu können in ihrem neuen Leben hier, so wie es meine Eltern und Grosseltern es auch getan haben. 

Wenn ich nicht mit den Robins bei Freizeitaktivitäten bin, dann arbeite ich als Kindergärtnerin. Nebenbei befinde ich mich in der Ausbildung zur DaZ-Lehrerin (Deutsch als Zweitsprache).